5 Minimalismus Tipps Zum Beginnen

 

Du hast von Minimalismus gehört und bist der Meinung es würde dir gefallen dein Leben etwas auszumisten?

Dann lass dich nicht von den extremen Bildern über Minimalismus einschüchtern. Der Anfang ist immer am schwersten und voller Zweifel.  Denk lieber daran, dass Minimalismus eher eine neue Fähigkeit für dich ist. Man muss Minimalismus genauso erlernen wie Cello spielen oder Fechten. Es ist nicht einfach da, sondern es braucht Zeit.

Außerdem gestaltet sich Minimalismus für jeden anderes. Bleib dir treu und lebe deine Veränderung bewusst. Am Ende musst du glücklich sein und nicht einem aufgesetzten Ideal nachstreben

In meinen Augen ist Minimalismus nicht ‚weniger‘, sondern mehr.

Mehr Zeit mit den Menschen und Dingen zu verbringen, welche einen begeistern.

  • Du musst nicht weniger als 100 Dinge besitzen, um die Vorteile eines strukturierten und minimalistischeren Lebens zu entdecken.
  • Du musst nicht all deine Kleidung wegtun und nur noch mit einer Hose und einem Shirt leben.
  • Du musst nicht auf deine geliebten Bücher verzichten.
  • Du musst nicht die Briefe von deinen Ex-Freunden wegwerfen.

Du musst nix tun was du nicht willst und wozu du nicht bereit bist.

Hier sind 5 Tipps die dir am Anfang bei deinem Weg in den Minimalismus helfen können.

1. Fange sofort klein an

Ein Schneeball besteht aus vielen kleinen Schneeflocken, welche zu Boden rieseln und nicht aus einer gigantischen Kugel. So ist es auch mit dem Minimalismus. Erwarte nicht, dass du riesen Sprünge von jetzt auf gleichmachst, sondern setze dir realistische Ziele. Ansonsten wirst du schnell enttäuscht sein und hast keine Motivation mehr weiter auszumisten.

Fange deswegen mit den kleinen Schritten an und du wirst trotzdem Veränderungen merken. Fang doch mit ein oder zwei Sachen an, sobald du den Artikel durchhast!

Aber vergiss nicht, dass der Weg in den Minimalismus eher ein Marathon als ein Sprint ist.

2. Jeden Tag einen Schritt mehr

Setz dir ein tägliches Dinge-Limit von Gegenständen, welche du aussortieren willst. Fang doch einfach an mit einer Sache am Tag. Wenn du merkst, dass dir das zu leicht ist kannst du die Zahl einfach erhöhen.

Dadurch, dass du täglich probierst ein wenig auszumisten kommst du dem Ziel von einem minimalistischen Leben Schritt für Schritt näher.

3. Lass dich nicht unterkriegen

Es wird Gegenstände geben, welche dich zum grübeln bringen und du nicht weißt, was du mit den Dingen anstellen sollst. Leg sie erstmal zurück und such dir eine neue Aufgabe/Ecke. Ich bin mir sicher, dass die Zeit kommen wird wo du dir klarer über diese Gegenstände bist.

Ich habe immer eine Kiste, in welche ich solche Sachen lege. Wenn ich 1 oder 2 Wochen später erneut reinschaue, fällt es mir bei einigen Dingen sofort leicht sie gehen zu lassen

Lass dir also nicht die Energie und Freude durch zu langes grübeln nehmen. Es wird Sachen/Ecken geben wo du schneller zum derzeitigen Zeitpunkt einen Erfolg verzeichnen kannst.

4. Mit einem Freund macht es mehr Spaß

Mich motiviert es immer total einem Wettkampf mit Freunden zustehen. Deswegen fordere ich öfter mal meine Freunde raus. Du könntest zum Beispiel mit deiner besten Freundin / Freund, darum wetten wer es zuerst nicht mehr schafft jeden Tag sich von einer Sache zu trennen.

Der Verlierer muss dann für den Gewinner etwas Leckeres kochen oder ein Bierchen spendieren – Schon ist der Ehrgeiz geweckt.

5. Stell es dir vor

Setz dich einfach in Ruhe in dein Zimmer und schließe für 10 Minuten die Augen.

Dann stell dir vor deinem inneren Auge folgende Fragen:

  • Wie würde meine Wohnung/Zimmer mit weniger Sachen aussehen?
  • Was könnte ich mit der gewonnenen Zeit machen, welche sonst fürs aufräumen und sortieren draufgeht?
  • Was für Aktivitäten/Urlaube könnte ich mit dem Geld unternehmen, welches ich durch den Verkauf von Sachen bekomme?

So etwas kann extrem motivierend sein, da du dir in Gedanken eigene Ziele ausmalst. Denn eigene Ziele und Visionen sind die größte Motivation.

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Hast du noch weitere Tipps?

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Veröffentlicht in Leben

4 Gedanken zu „5 Minimalismus Tipps Zum Beginnen

  1. Minimalismus ist toll. Und wenn das Ausmisten noch zu schwer ist, kann man auch im Jetzt anfangen. Sprich:alles was du Ab JETZT kaufst, doppelt hinterfragen. Brauche ich das wirklich? (zur Not vllt zumindest gebraucht kaufen!?) ich warte einige Tage… und brauche ich es jetzt immer noch? Komme ich mit weniger Kosmetikartikel aus? Brauche ich wirklich was neues oder geht das alte noch ne weile?

    Ganz wichtiges Thema für mich ist Lebensmittel! Schaffe ich es zum Wochenmarkt und kaufe saisonal, regional ein? Dann ist auch nichts in Plastik eingepackt Minimalismus heisst definitiv auch weniger Müll produzieren!!!

    Laast uns alle leichter werden!

  2. Hallo Noel,
    jetzt war ich doch neugierig und wollte schauen, was du so schreibst. 😉 So ein sympathischer Artikel über Minimalismus, motivierend und ohne das Gefühl zu bekommen, man müsse irgendetwas oder irgendein Schema erfüllen.
    Liebe Grüße,
    Susanne

    1. Hey Susanne,
      Vielen Dank für die netten Worte! Ich hoffe ich bleibe dabei und schaffe es noch mehr nette Artikel zu veröffentlichen!
      Freu mich auch schon drauf mehr von dir zu lesen!

      Liebe Grüße,
      Noel

  3. Hallo Noel,

    ich mag deine Einstellung zum Minimalismus – alles kann, nix muss.
    Schließlich tickt ja auch jeder Mensch anders und daher sind starre Zahlen oder Vorgaben, was in Sachen Minimalismus „erlaubt“ oder „verboten“ ist, imho überhaupt nicht sinnvoll. Bei solchen dogmatischen Dingen schüttelt’s mich immer ein wenig.

    Ich selber bin nun wirklich kein Ultra-Minimalist und das ist auch gar nicht mein Ziel, aber was mir wichtig ist: für mich selber zu erkennen, was mir wirklich etwas bedeutet und was eigentlich überflüssig ist – und mich von diesem Krempel dann zu trennen. Hilfreich finde ich dabei die Frage, welchen Zweck etwas erfüllt. Da merkt man relativ flott, dass man vielleicht schon 10 Dinge hat, die alle erstmal wichtig zu sein scheinen, aber allesamt den gleichen Zweck erfüllen… und schon werden acht oder neun vielleicht überflüssig.

    Liebe Grüße
    Anne

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